ich mach für mein Leben gern Selbstportraits, warum dass so ist, weiss ich eigentlich gar nicht so genau. Letztes Jahr hat mich mal jemand als “selbstverliebt” und “Selbstdarstellerin” bezeichnet, naja.. extrovertiert bin ich auf jeden Fall, sonst würde ich auch nicht bloggen. Und auch noch Fotos von mir zeigen.
Es macht Spass mich vor meine eigene Kamera zu stellen, denn bei Selbstportraits kommt es sehr auf den Moment an, wenn die Kamera auslöst. Man weiss nie so 100%ig was jetzt scharf geworden ist, was genau drauf ist, etc. das macht das ganze spannend. Im analogen Zeitalter konnte man noch nicht mal gleich kucken, sondern musste erst den Film vollmachen. Selbstportraits mach ich echt, seit dem ich denken kann. Angefangen hat es mit Spiegelungen, danach natürlich der ausgestreckte Arm. Mittlerweile halt mit Infarotfernauslöser oder Zeitauslöser. Natürlich fällt mir immer mehr auf, dass ich am besten die Melancholischen und traurigen Emotionen darstellen kann. Ich arbeite dran, dass das besser wird
