Monthly archives: Mai 2008

Fotoprojekt Einwegkamera – Stand der Dinge

hier mal der aktuelle Stand der Dinge..

1. Kamera

Kamera zur Entwicklung

2. Kamera

3. Kamera

  • Anna fotografiert und verschickt
  • Julian fotografiert und verschickt
  • Erik fotografiert und weitergeschickt
  • Steffi fotografiert und weitergeschickt
  • Wolfgang fotografiert und weitergeschickt
  • Knut fotografiert und weitergeschickt
  • Marta fotografiert.

Tja was mit der zweiten Kamera ist, weiss ich gar nicht.. beim Spielkind ist sie nicht angekommen und der Johannes schrieb, dass er sie weggeschickt hat… Fragen über Fragen..

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Freundschaften

Ich bin hartnäckig wenn es darum geht, von anderen Dinge über sich zu erfahren und doch erzähl ich selbst nur wenig von mir.

Nein, ich frage ihnen keine Löcher in den Bauch, irgendwann erzählen sie von sich selbst.

Manchmal wird mir gesagt, ich sei nachtragend. Aber ich bin nicht nachtragend, wenn jemand mal ne Zeitlang verschwindet und sich nicht meldet, er wird seine Gründe haben. Wenn derjenige reden möchte, er weiss wo ich wohne, wie meine Telefonnummer lautet, etc.

Diese Personen mögen es dann auch, wenn sie nach einer Weile wieder in meinem Leben auftauchen und ich nicht frage wo sie waren, ihnen keine Vorwürfe mache, warum sie sich nicht gemeldet haben. Ich schätze ihre Anwesenheit, ihre Nähe, obwohl sie nicht da sind. Da ich meine Freunde sorgfältig auswähle, weiss ich, wenn was bei mir wäre, was wichtiges, wo ich ihre Hilfe bräuchte, ich würde sie erreichen können. Ich bin nicht allein.

Freundschaft wird bei mir nicht daran gemessen, wie oft man was zusammen unternimmt. Sondern wie man was zusammen unternimmt. Darum fand ich den kurzen Chat gestern zu später Stunde sehr schön. Ein kurzes Lebenszeichen. Mehr will ich gar nicht.

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Einwegkamera – die Entwicklung

gesternabend war ich kurz bei Samuel B. und hab mir die erste Einwegkamera wieder zurückgeholt. Außerdem haben wir noch den Film voll geknipst.

Heute geht sie dann weg zur Entwicklung, ich bin so gespannt.

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wortlos

An manchen Tagen braucht man einfach nicht zu reden, auch nicht als Frau. Obwohl diese ja bekanntlich 10.000 Worte am Tag mindestens von sich geben müssen.

07.25 Uhr wortlos in der Bahn gesessen und zur Uni gefahren.

07:34 Uhr wortlos dem netten alten Herren den Sitz angeboten, während ein Redeschwal auf mich niederbrasselte, warum er den Sitz nicht bräuchte.

07:39 Uhr wortlos der Frau schräg vor mir die Fahrkarte gestempelt, weil sie nicht drankam.

07:45 Uhr wortlos den ersten Kaffee des Tages bestellt und bezahlt.

07:56 Uhr wortlos in die letzte Reihe des Hörsaal gesetzt und dem Typen da vorne gelauscht.

08:30 Uhr wortlos meinem Sitznachbarn einen Kugelschreiber geliehen.

11.30 Uhr wortlos eine Bifi gekauft und eine Apfelsaftschorle gekauft.

11.45 Uhr “Hallo” gesagt und so mit den wortlosen Vormittag beendet.

Naja, den ganzen Tag hab ich nicht durchgehalten, aber immerhin..

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neuer Kühlschrank

Wunder über Wunder…

ich bin Besitzer eines Kühlschranks :) Der Sommer kann kommen!

Und nicht nur das, ich hab den Kühlschrank auch noch in die Meisengarten-Dachkammer getragen bekommen… von dem netten jungen Mann links, der sich zur Belohnung dann noch von mir standesgemäß amateurhaft fotografieren lassen durfte (mit Blitz und 400 ISO… muss an dem Bier liegen, das ich vorher bei meinem Lieblings-Currywurst-Ägypter verkostet habe, wobei ich erfahren musste, dass man sich mit Bier beim Lieblings-Ägypter-Currywurst-Stand laut EU-Richtlinie soundso leider nicht hinsetzen darf sondern stehen muss, es sei denn man sitzt eh schon im Rollstuhl, aber das ist eine andere Geschichte…)

Mit so einiger Verzögerung vervollständigt sich meine Einrichtung hier in Bonn… was wohl heißt, daß ich allmählich ernsthaft daran denken muß, nach Kassel zu ziehen…

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neue Sonnenbrille

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Frühstücken und das K-O-Gramm…

Wenn man jemanden, den man vorher nicht im geringsten auch nur aus der Entfernung gekannt hat, sehr gut kennen und lieben lernt, und wenn man zusätzlich noch Herr und Frau K. heißt, dann passiert es sehr schnell, daß man von sehr sehr sehr vielen Freunden / Bekannten / Exfreunden / Bloggern / Verwandten / PersönlichBekanntenBloggern / Kollegen / Fotografen / flüchtigen Bekanntschaften / Ex-Kollegen etc. pp. erzählt bekommt, deren komplexe Verbindungen untereinander und zu dem Menschen, den man da liebt, ein normal sterblicher Mensch überhaupt nicht mehr auch nur ansatzweise durchschauen kann.

Heute morgen begab es sich, daß Herr und Frau K. mit Frau K.’s langjährigem Freund A., seiner Freundin S. und ihrer Tochter S. frühstücken gingen. Und wie öfter bei solchen Gelegenheiten gestaltete sich das Tischgespräch zeitweise folgendermaßen (Namen und Begebenheiten natürlich leicht bis mittelschwer abgeändert):

A: “Du, ich hab neulich wieder was von Daniel gehört”
B: “Echt, wollte der sich nicht mit der Simone ein Haus bauen?”
A: “Ja, genau der, aber das hat anscheinend noch nicht geklappt, weil Simone jetzt erst mal schwanger ist. Genau weiß ich’s aber nicht, das stand nur in ner Mail von Gerhard.”
B: “Boah! Bei mir hat sich der Gerhard seit Jahren nicht gemeldet, nur Hannes hat mal kurz was von ihm erzählt. Der war jetzt in Kanada, oder?”
A: “Ja, Klaus hat ihn da auch mal besucht… hihi, erinnerst Du Dich noch, wie wir diese Party bei Dir hatten, wo Gerhard und Daniel so sturzbesoffen waren? Und der Klaus bei Dir im Bett übernachtet hat?”
B: “Klaaar, wie könnt ich das vergessen… und Miriam, die die ganze Zeit dachte, daß da was gewesen wär, dabei war da überhaupt nichts!”
A: “Naja, aber so ist die Miriam halt. Die ist ja auch ganz eifersüchtig, wenn Konrad mal was allein macht.”
B: “Ach, den Konrad hab ich neulich im Storchennest getroffen, als ich dort mit Franz und Helga war. Aber er musste schon ziemlich früh abdampfen… der ist auch immer nur kurz in K.”
A: “Oh, apropos Helga… weißt Du schon das Neueste…?”
(undsoweiterundsofort)

Unnötig zu sagen, daß ich all diese Namen vorher noch nie gehört hatte. Oder zumindest: Daß ich mir einbildete, all diese Namen vorher noch nie gehört zu haben. In Wirklichkeit hatte ich ein paar natürlich schon gehört und sogar in das K-O-Gramm eingetragen.

Das K-O-Gramm ist eine Maßnahme, die ich schon ziemlich früh ergriff, um all den neue-Leute-Wirrwar in meinem Kopf irgendwie in geregelte Bahnen zu lenken. Es handelt sich um ein Diagramm, wo all der neue-Leute-Wirrwar aufgeführt ist, zusammen mit den Beziehungen der Leute untereinander. Sieht ungefähr so aus (wobei ich die für dieses Blog nicht relevanten Leute ausgeunschärft hab, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt, und wegen Datenschutz und so):

Das K-O-gramm...

Damals erschien mir das als eine ziemlich gute Idee, um den Überblick zu bewahren… aber inzwischen bin ich zu der Erkenntnis gelangt, daß es einfach nicht nötig ist, immer und zu jeder Zeit den Überblick über alles mögliche zu haben, was da war und ist…

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