Monthly archives: Juli 2008

Achtung Blond !!!

Gesternmorgen fing es an, mein Internet und mein Festnetz gingen nicht mehr. Das Modem blinkte hektisch. Ich also alle Stecker gezogen, das Ding vom Strom genommen und wieder drangehangen. Nix.

Kein Guthaben haben mehr auf meinem Handy, also erst mal zur Tanke gelaufen, Handy aufgeladen, nachhause gelaufen, Hotline angerufen, nach nur 6 Minuten und willenlosen Nummern drücken hatte ich dann tatsächlich einen super unfreundlichen Hotline Mitarbeiter dran. (Notiz an mich: nie mehr montags eine Hotline anrufen, es sei denn mein Leben und das anderer ist davon abhängig.)

HotlineMitarbeiter (kurz:HM): Womit kann ich helfen?

Ich: mein Internet und mein Telefon gehen nicht.

HM: also Ihr WLAN?

Ich: nein, das geht.

HM in einem leicht genervten Ton: wir sollten erst mal klären, was Internet eigentlich für sie ist.

Ich im Gedanke: das willst du nicht wirklich wissen. Sagte dann: Mein Modem geht nicht.

HM: Ja sagen sie das doch gleich.

Ich: Hab ich doch, ich sagte mein Internet geht nicht.

HM: aber sie sagten doch das WLAN ginge.

Ich: jaja, egal. Also mein Modem kriegt kein Signal

HM: ich kuck mal auf die Leitung.

Ich wartete.

HM: ja das ist ne Störung.

Ich: aha.

HM: ich schreib ne Störmeldung und bei Ihnen wird sich ein Techniker melden. Tschüss.

Tüttüttüttüttüt

Aha.

Natürlich passierte gestern nix mehr, heute morgen viel dann auch noch der Fernseher aus, hängt ja alles an einer Leitung. Dann der Anruf vom Fernsehtechnicker, 13 Uhr ist er da.

13:04 Uhr im Keller mit dem Fernsehtechniker.. Strom ist auf der Leitung. Sieht den Stecker raus und steckt ihn weiter rein. Geht nach oben zum Modem. Das rattert sofort los. Fernseher geht auch wieder.

7 Euro HotlineGebühren, 2 Minuten Arbeit für den Fernsehtechniker, Frau K. mit Scharmesröte im Gesicht, unbezahlbar !!!

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Kleine Kollegentypologie

Ich denk mir das ja schon seit langem, aber jetzt muss ich das Gedachte doch mal allmählich in Worte fassen. Nämlich, daß sich Arbeitskollegen anhand einfachster Unterscheidungskriterien in drei verschiedene Gruppen einordnen lassen:

  • Diejenigen, die einen auf dem Flur grüßen, wenn man ihnen begegnet.
  • Diejenigen, die einen auf dem Flur nur dann grüßen, wenn man zuvor gegrüßt hat. Und auch dann ist die Chance groß, daß der Gruß so leise wie möglich in die andere Richtung genuschelt wird.
  • Diejenigen, die, wenn man ihnen begegnet, sofort den MAB (Misepetrichst anzunehmender Blick) aufsetzen und einen ums Verrecken nicht grüßen, es sei denn
    • Man springt auf sie zu, tritt ihnen beinahe auf den Fuß und brüllt ihnen ins Gesicht: “EINEN WUNDERSCHÖNEN GUTEN TAG WÜNSCHE ICH DIR!!!”
    • Der Chef steht daneben

Hach ja, die Wunder der Arbeitswelt.

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natürlich

heute hab ich Zeit und es ist kein am-See-rumhängen-Wetter.

GRMPF !

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