Die Welt rund um Frau K.
6. Januar 2010 by frau_k

im Waschsalon

2010 | 006-365

Heute verbrachte ich den Vormittag im Bad Godesberger Waschsalon. Ich war ausnahmsweise mal vor 9 Uhr nicht, nur weil da waschen günstiger ist und ich mehr Geld im Kiosk nebenan für Kaffee investieren konnte als sonst. Sondern auch weil mir Herr K. beim Tragen der gemeinsamen erwirtschafteten Schmutzwäschen helfen konnte.

Es war nett heute, nicht so trubelig wie sonst immer nachmittags. 3 Menschen gesellten sich abwechselnd zu mir. Mit einer Frau führte ich sogar sowas wie einen recht kurzen Smalltalk übers Wetter. Ansonsten trank ich meinen Kaffee und lies die WaschsalonPoesie auf mich wirken. Ich schrieb nämlich einen echten Brief. So richtig auf Papier und mit Stift und so. Ich muss nur noch einen Briefumschlag und eine Briefmarke organisieren und dann wird er abgeschickt. Ich bin gespannt, was H. wenn sie meine WaschsalonPoesie in den Händen hält dazu sagt. Mein heutiges DailySelf passt von der Stimmung her schon ganz gut, wobei es eigentlich weder im Waschsalon noch in meinem Brief so düster dahergeht.

btw. ich muss gerade an ein altes Twoday-Blog des Herrn Waschsalon denken, aber das gibt es wohl nicht mehr schade.

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6. Januar 2010 by frau_k

ausschlafen

es ist weitesgehen bekannt, dass ich eine Langschläferin bin und gern auch mal 11 Stunden am Stück schlafe. Die letzte Nacht war extrem kurz, genauer gesagt 7 Stunden. Ok für Normalsterbliche wohl ausreichend. Für mich eine Katastrophe. Denn ich gehöre zu den Menschen mit einem Dauer Jetlag.

Das ging mir schon während der Schulzeit so. Ich komm vor 10 Uhr einfach nicht die Gänge. Ich bin nörgelig, wordkarg. Müde. Ich werd quasi den ganzen Tag über nicht richtig wach egal, wie ausgeschlafen ich bin. Deswegen hat mir meine Mutter bereits mit 6 Jahren Kaffee eingeflöst, zwar mit viel Milch und anfangs auch ein Getreidekaffee, aber mit der Zeit wurde es dann richtiger Kaffee. Zwar nicht schwarz, geholfen hat es ein wenig.

Ich hab mich lange Zeit wie ein Mensch von einem anderen Planeten gefühlt, bis ich mal über einen Fernsehbericht über JetLag Menschen gestolpert bin und so plötzlich wusste, ich bin nicht allein.

Ab nächster Woche habe ich wieder einen Job in einem Büro. Ok, die fangen erst um 9 Uhr an, aber das regelmäßige frühe aufstehen war noch nie so wirklich meins. (Und ja 9 Uhr ist für mich früh) denn meine Hochphase hab ich so gegen 17 bis 19 Uhr. Ich bin gespannt wie es wird. Meine Schwester, die übrigens am liebsten am 5 Uhr morgens aufsteht, behauptet ja, dass sei alles nur Trainingssache. We will see.

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