Archive for Leben in Bonn

DIY Wichteln 2011

DIY Wichteln 2011

Noch ist wunderbarer Herbst da draussen, aber bald ist Winter und Weihnachten. Und wie jedes Jahr nehme ich auch dieses Jahr bei einem Blogwichteln teil. Diesmal bei LinaLuna.

Es ist ein Do-It-Yourself Wichteln, d.h. es dürfen nur selbstgemachte oder selbstgemachte gekaufte Geschenke verwichtelt werden.

Ich gebe zu erst dachte ich, das sei nichts für mich, weil ich nicht mit einer Nähmaschine umgehen kann, aber dann kam mir doch schnell noch ein paar Ideen was ich alles selbermachen könnte. Und schon war ich angemeldet.

Anmeldeschluß ist der 18.11.2011,

Teilnahmebedinung: Du mußt ein eigenes Blog führen, dass seit mindestens 6 Monatennachweislich regelmäßig geführt wurde. Es muß sich um ein nicht vorrangig kommerzielles Blog handeln.

Anmeldung und alle weitere Details findest Du hier -> DIY Wichteln bei LinaLuna

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So halt

So halt

Bekanntlich bin ich ein Stubenhockerkind, ich könnte Minute um Minute drin auf meiner Couch verbringen und mich beschäftigen mit zeitfressenden Dingen. Nicht so der Herr K., der rennt am liebsten den lieben langen Tag durch die Gegend, hier ist es spannend und da auch.

Schon als Kind brauchten meine Eltern starke Nerven wenn sie mich vor die Tür bekommen wollten, zum Spazierengehen. Jede Menge Einfallsreichtum haben sie an den Tag gelegt, manchmal sind wir wo eingekehrt, oder es gab unterwegs Belohnungen wenn ich Bäume, Gräser, Sträucher, Vögel anhand Bestimmungsbücher richtig zu ordnen konnte. Kurz um, spaziergehen ging/geht gar nicht.

Ein notwendiges Übel ist es, wenn man einen Hund hat, der natürlich vor Tür muss. Da mach ich es sogar gern, früher bei meinen Pflegepferden war das auch alles kein Problem, das Draussensein. Überhaupt Draussensein mit Ziel ist auch heute kein Problem für mich. Nur Draussensein, des Draussenseins wegen.. puh.. ja .. schwierig. Natürlich ist es immer schön, wo der Herr K. mich hinschleppt, natürlich gehen wir nicht bei strömenden Regen oder Sturm.

Heute durfte ich auch raus, Spaziergänge werden mir als Fototouren verpackt. Schon geht es los.

Lieber Herr K., Danke, dass Du es immer wieder schaffst meinen Arsch vom Sofa wegzuziehen, und mein erstweilige Nörgelei und schierunfassbare Trägheit über Dich ergehen lässt. Und es dann noch schaffst mir die schönsten Plätze der Welt zu zeigen, die mich immer wieder beeindrucken und so fotogen sind. Und das machst Du jetzt schon unermüdliche 4 Jahre lang.

 

Tausend Dank, Deine K. :-* :-* :-*

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Fuenf

Fuenf
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Der Herbst

Der Herbst

Es herbstet sehr, die Tage sind kürzer, kaum 18 Uhr und schon ist stockdunkel da draussen, wie konnte das nur passieren?

Fragen über Fragen. Aber trotzdem gibt es immer wieder Neuigkeiten im Hause K zu berichten.

Wir haben neue FototourGegenden erkundet.Meine Nikon hat einen neuen Besitzer und und und.

Von nun an werde ich nur noch mit meiner Olympus Pen fotografieren. Ich habe sie durchaus zu schätzen gelernt. Und meine Nikon ist in gute Hände übergeben worden.

Ich hoffe, wir haben noch ein paar schöne Tage dieses Jahr zum Fototouren, den mittlerweile haben Herr K. und ich ein paar verdammt gute Objektive für die Olys, die natürlich auch ausgeführt werden wollen.

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Kreativ-Wochenende!

Kreativ-Wochenende!

Freitagabend BandSession bis die Wände gewackelt haben.

Inkl. Panikattacke des Gitarristen als er zu später Stunde mangels leerem Zettel einen TFP Modelvertrag von mir ausfüllte und unterschrieb, damit wir endlich mal seine EMail Adresse haben.

Und ich dann anfing das Home Fotostudio aufzubauen. Und er nicht gesehen hatte, dass er einen Vertrag für Portrait, Teilakt und Akt unterschrieben hat.

Ausziehen wollte er sich dann doch nicht, aber vor die Kamera musste er schon. (Wahrscheinlich wird er jetzt nie wieder einen Vertrag, ohne ihn zu lesen unterschreiben ;-) )

Samstag hatten wir Besuch, mit diesem haben wir dann noch ein kleines Outdoor Shooting gewagt, bei 14 Grad, Sonne und Herbstlicht. Sonst war der Sommer was Shootings abbegeht bei uns ja eher etwas mau.

Dafür hab ich gestern mein erstes (ernsthaftes) Shooting ohne DSLR absolviert, nur mit meiner kleinen Oly. Und ich muss sagen, ich habe nichts vermisst.

Nur einmal kurz, weil ich aufgrund der Sonne nichts mehr auf meinem Display gesehen habe, hätte ich mir einen Sucher gewünscht. Aber sonst bin ich sehr zufrieden mit der Ausbeute. Das manuelle Scharfstellen mit den alten M42 Linsen geht mir auch immer besser von der Hand.

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Herbstputz

Warum heisst es eigentlich Frühjahrsputz? Das macht doch total wenig Sinn so im Prinzip, im Herbst/Winter ist man doch viel mehr drin als im Frühjahr/Sommer (normalerweise). Dann sollte es doch im Herbst/Winter gemütlich und aufgeräumt sein, oder?

Und da bei den Ks ja immer alles anders ist. Haben wir als heute das wechselhafte Wetter genutzt und haben uns drin vergnügt.

Gestern war ich beim schwedischen MöbelRiesen und habe ein paar neue Mitbewohner besorgt, Ivar, Amon und Alex.

Ivar habe ich gleich mal allein aufgebaut, damit ins unser Küche mehr Stellfläche vorhanden ist.

Dann hat der Mann noch einen 240cm langen Schreibtisch bekommen, der ursprünglich ins Wohnzimmer sollte, aber er sich dann kurzer Hand umentschlossen hat und den Schreibtisch im Musikzimmer aufgebaut hat.

Das hat nun den Vorteil, dass seine geliebten Computer alle in einer Reihe stehen (btw. der Gute hat locker noch mal soviele, die er aus Platzmangel jetzt erstmal nicht aufgebaut.. 240cm sind doch zu kurz :-) )

Und die Musikecke tatsächlich irgendwie geräumiger wirkt als vorher. Und … ich habe jetzt im Wohnzimmer einen eignen Schreibtisch.

Inkl. Luxusausblick auf das Siebengebirge und den Petersberg.

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Altweibersommer

Altweibersommer

vom Feinsten, wer hätte das gedacht.

Blöd nur, dass der Urlaub rum ist und man wieder dieses 0900-1800 Leben führt.
Am WE geht es in die Nordhessische Heimat, noch ein wenig Hausentrümpeln helfen, vielleicht schaff ich es aber diesmal tatsächlich auch mal 3 – 4 Stunden die Seele baumeln zu lassen und durch mein Lieblingsfeld zu laufen, so lang das noch möglich ist.

Btw. am WE haben Herr K. und ich ein tolles neues Naherholungsgebiet entdeckt, das Brohltal. Fotos werden demnächst folgen!

PS: Ab morgen kann man für mich auf http://www.janasworld.de im Fotowettbewerb abstimmen. Mehr dazu morgen!

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Heimat

[ clouds ]

… ist für mich immer noch da, wofür mein Herz schlägt.

Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass ich mich hier in Bonn mal “zuhause” fühlen würde. Aber dem ist so. Am Sonntag auf dem Weg von Kassel nach Bonn dachte ich kurz hinter Köln “gleich bist Du zuhause” und das war ein gutes Gefühl..

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Stubenhocker-Kind

Ostern ist dieses Jahr anders. Keine Familie, kein Programm. Rumgammeln, relaxen, im Bett, aufm Sofa, auf Balkonien. Grosses Nichtstun ist angesagt.

Da ich als Kind und Jugendliche die meiste Zeit des Sommers indoor verbringen musste, aufgrund von Allergien (Heuschnupfen, Sonnenallergie) bin ich ein recht guter Stubenhocker. Herr K. hasst das. Er will raus, die Welt erobern, erwandern. Was auch immer. Aber möglichst weitweg vom “normalen” Volk.

Dieses Jahr ist er leider krank, er kann nicht raus. Er hat eine fette Stirnhöhlenentzündung mit abklingender Bronchitis. Tja und ich?
Ich häng rum, wie oben geschrieben. Kriege mich kaum aufgerafft zu irgendwas. Mit dem Hund rauszugehen geht gerade so noch. Langweilen tu ich mich aber trotzdem nicht.

Gestern hat mich Herr K. quasi rausgeschmissen, er kann es überhaupt nicht verstehen wie man so ein Stubenhocker sein kann.
Also hab ich mir mein Rad geschnappt und wollte das Ahrtal ein Stück erkunden.

Blöderweise wollten das ausser mir noch zig hunderte Familien und sonstige Sonntagsradfahrer. Natürlich, weil das Wetter lud nun schließlich auch dazu ein, hinter dem Mann im Radlerdress mit dem eigenen Hollandrad herzugurken.

Ich wurde ausgebremst wo es nur ging, und das obwohl ich aufgrund der Hitze auch nicht wirklich schnell unterwegs war. Am Rhein ging es eigentlich noch, im Vergleich zum Ahrtal. Hätte ich mich vorher besser erkundigt wäre ich da nicht lang. Oder andersrum gefahren. Die kurze Strecke von Kripp bis Bad Neuenahr-Ahrweiler war landschaftlich schön, aber von den Menschenmassen her die Hölle.

Vielleicht fahr ich das mal unter der Woche ausserhalb jeglicher Ferien und sonstiger Feiertage.

[ shadows ]

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Sonntagslangeweile.

Oder wie man alternativ einen Sonntag verbringen könnte.

Ich hatte die Wohnung für mich alleine. Geplant war ein ausgiebiger Hundespaziergang, natürlich nachdem ich vorher ausgeschlafen hatte. Dann ein ausgiebiges Frühstück und schliesslich jede Menge nichts tun auf dem Sofa und zwischendrin ein wenig aufräumen.

Das alles Klang überaus verlockend, wenn nicht sogar himmlisch. Einfach mal nichts tun.

[ green ]

Tja, nur leider hatte ich die Planung ohne Tia gemacht. Die Ärmste hatte es mal wieder mit ihrem empfindlichen Magen, also zwang sie mich bereits um 7.30 Uhr aufzustehen, ich benutzte mir notdürftig die Zähne, zog eine Jeans und meinen Fleecepulli über mein Nachthemd und verliess mit dem Hund das Haus.

Kaufte an der Tanke Brötchen und lief müde und sehr langsam wieder zurück. Vor der Haustür war ich dann schlagartig wach. Der Schlüssel!!

Der schlummerte noch auf dem Kühlschrank (fragen Sie lieber nicht warum).

Da war es 8 Uhr. Ich ging also mit meinen Brötchen und dem verwirrten armen alten Hund zurück an den Rhein. Und hatte kurz sowas wie einen Nervenzusammenbruch.
Denn natürlich lag auch mein Handy in der Wohnung, natürlich war Herr K. am anderen Ende vom angegrenzten Bundesland.

Und genau zwei Sachen hatte ich nicht, 1. seine Handynummer und 2. irgendwo einen Zweitschlüssel hinterlegt.

Im Kopf mein Handy durchgegangen, zu wem ich hätte flüchten können, alle die mir einfielen waren übers WE nie oder selten in Bonn. Auf Verdacht nach Köln oder Hürth zu fahren war mir ne Nummer zu krass. Von den Leuten in Bonn, die da sein hätten können wusste ich die Adresse nicht. Weil das alles in meinem HANDY steht.

Ok, bis 10 zählen. Die anderen Frühaufsteher sahen aus, als wollten sie lieber Abstand von mir halten.

Irgendwann macht der Kiosk am Rhein auf, und ich hatte immerhin Geld für Kaffee dabei. Der Kioskbesitzer kennt uns, zur Not hätte ich anschreiben können. Er schmunzelte sich einen zurecht bei meiner Geschichte. Und erzählte sie gern auch in meinem Beisein jedem, der er es hören oder nicht hören wollte. Irgendwann fragt er, ob ich wenigstens den Nachnamen meines Freundes wissen würde.

grrr…

ich schnappte mir den Hund vertrieb mir die Zeit am Rhein und an einem dicken alten Baum, der sehr gemütlich war. Allerdings wurde es gegen 14 Uhr feucht, es regnete. Erst ein paar Tropfen, dann immer mehr. Ein Notfallplan musste her.

Also ab an die Tanke, eine Zeitung gekauft, dann in den Zug nach Bad Godesberg und ab ins Stammcafé. Irgendwie konnte ich die Besitzerin überzeugen mir ihr Iphone zu leihen und so konnte ich Herrn K. eine Facebook Nachricht zu kommen lassen. Dir er leider erst 1 Stunde später las, dann aber sofort los fuhr und mich gegen Abend dort einsammeln konnte.

Ich war ein wenig fertig mit der Welt, trotz allem war es auch irgendwie entspannend. Nur hätte ich gern was anderes angehabt, als mein Nachthemd, eine Dusche und Haare kämen hätte ich auch gut gefunden, vielleicht sogar Unterwäsche. Ach wir wollen lieber nicht übertreiben. Ein Handy, genauer gesagt mein Handy wäre toll gewesen.

Aber so war ich den ganzen Tag unter Menschen, habe einige neue kennengelernt. Die mich jetzt als die verwirrte Frau kennengelernt haben, die sich gern mal von zu hause aussperrt und dann im Nachthemd in der Kneipe sitzt.

Sollten Sie mich auch mal mit dem Nachthemd in der Kneipe sitzend antreffen. Setzen Sie sich zu mir, erzählen sie mir gern ihre Lebensgeschichte. Keine Angst, ich beisse nicht. Ich bin nur kurz vorm Nervenzusammenbruch.

PS: Natürlich hätte man auch einen Schlüsseldienst rufen können, aber dann hätte ich nichts zu erzählen gehabt und der Monat wäre sehr mittellos geworden.

PS2: Die Brötchen hab ich sehr fair zwischen den Enten, den Tauben und dem Hund geteilt.

PS3: Und hätte ich die Kamera mitgehabt, ich hätte die Bilder meines Lebens machen können.

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