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Lieblingsparkhaus

Lieblingsparkhaus

dOCUMENTA13 – Impressionen

Letztes Wochenende war ich ein paar Tage in der alten Heimat und natürlich habe ich mir auch die Eröffnung der Documenta nicht entgehen lassen.

 

Einfach auf eins der Bilder klicken, um dieses in groß zu sehen!

Es war bestimmt nicht mein letzter DocumentaBesuch, ich mag ja die Stimmung, die dann in Kassel herrscht und die Leute, die so ein wenig internationales Flair nach Kassel bringen.

Außerdem fand ich das, was ich bisher gesehen haben sehr interessant und ich habe noch nicht mal die Hälfte gesehen. Also solltet Ihr nach Kassel fahren, sagt Bescheid, vielleicht sieht man sich dort 🙂

 

Zeitreise.

Gestern war ich spontan mit meiner Hündin ins Auto gesprungen um einen Spaziergang im Park machen zu können.

Spontan hielt ich aber an einer anderen Ecke. Den Giesewiesen. Der Platz meiner Kindheit und Jugend überhaupt. Früher fanden hier Reitturniere statt. Da  gab es einen Abreitplatz, einen Springplatz, zwei Dressurplätze. Da gab es Richterhäuschen, Schranken und Hindernisse.  Bei Turnieren einen Bratwurststand,  Kuchenstände, Bierpils, einen Süßigkeitenstand, jede Menge Pferde, Reiter, Fans, Autos mit Anhängern, Stroh, etc.

All das konnte ich sehen, als ich da war. Es war so präsent. Wie in einem Film, wenn die Rückblendungen kommen. Ich konnte die Richter hören, wie sie die Startnummern aufriefen, es roch sogar noch nach Pferd. Ok letzteres konnte auch Einbildung sein.

Heute sieht man dort von all dem nichts mehr.

[ G #1 ]

der ehemalige Dressurplatz..

[ G #2 ]

der ehemalige Springplatz, auf dem ich mit 11 oder 12 meine erste Fahrstunde hatte. Ich saß auf dem Schoss meines Vaters und durfte das Familienauto lenken.

Mit 14 bin ich dann das erste Mal mit meinem Pflegepferd selbst über die Hindernisse dort gesprungen.

Ein Lebensjahr in Bildern

In ein paar Tagen ist es wieder so weit, ich werde ein Jahr älter. Und diesmal hab ich tatsächlich ein ganzes Lebensjahr in Bildern geschafft.

Letztes Jahr hab ich meinen Geburtstag in kleinem Kreis gefeiert.
355/365

Dieses Jahr werde ich abhauen. Mit Herrn K. natürlich.

Es ist viel passiert in diesem letzten Lebensjahr. Ich habe mein kleines nordhessisches Dorf verlassen, um in der grossen weiten Welt ein neues Zuhause finden. Ich war ein 3/4 Jahr bei Herrn K. in Bonn.

2010 | 007-365

Und da haben wir so einiges erlebt. Ich hatte wieder mehr Shootings, wir haben zwei Musikvideos gedreht. Jede Menge zusammen unternommen und und und.

2010 | 006-365

..eine Waschmaschine gekauft..

Wir waren auf meiner Lieblingsinsel Amrum

2010 | 163-365

Die kleine Oly ist bei mir eingezogen.

2010 | 234-365

Wir haben 2 Botany Bay Musikvideos gedreht

2010 | 252-365

Ich bin wieder zurückgezogen nach Kassel um mein Studium zu beenden und mich um meine Mutter kümmern zu können.

2010 | 309-365

Alles in allem war es ein rundum gelungenes Jahr, auch wenn die letzten Monate eher unterirdisch und chaotisch waren. Und ich auf viele Dinge gern verzichtet hätte.

2010 | 336-365

Ich bin auf das nächste Jahr gespannt.

Herbst in Kassel

[ autumn@Kassel ]

Ich war  dann doch noch mal kurz draussen, Tia sei Dank 🙂

[ Tia Cam 023 ]

geknipst wie fast immer mit meiner kleinen Olympus EP1 und dem SLR Magic 35mm f1.7

Nordhessen

Kassel zeigt sich mal wieder von seiner „schönsten“ Seite. Es ist kalt und nass. Die Leute schauen mürrisch rein, wie immer.

Besonders krass viel mir das auf, als ich Samstagnachmittag kurz in der Innenstadt war und auf meine Straßenbahn wartete, hab ich die Zeit genutzt und ein paar Fotos gemacht. Die Kasseläner kuckten mürrisch und fanden das auch eher seltsam. Alles war irgendwie düster und depressiv.

„Welcome home“ dachte ich mir, und lächelte.

Familienbande

Ab Oktober wird aus meiner Dachkammer eine FamilienWG. Mein Neffe (24, Sohn meiner Schwester) zieht bei mir. Die Kasseler Uni war die einzige, die wollte dass er studiert. Nun ja. Es gibt schlimmeres. (man denke sich hier seinen Teil)

Ich bin gespannt, wie das Zusammenleben mit Neffen, Hund und mir klappt. Eigentlich wollte ich mich ja da oben in meiner Dachkammer ausbreiten, mehr Platz. Vielleicht sogar für ein kleines Fotostudio. Tja, daraus wird nun nix. Vielleicht animiert mich aber das Zusammenleben mit M. auch sehr, dass ich in Rekordzeit mit meinem Studium fertig werde und ganz bald wieder bei meinem Herrn K. lebe.

Denn die Vorstellung hier in BN alles hinter mir zu lassen und zurückzukehren, in den Schoß der Familie gruselt mich ein klein wenig. Es ist doch sehr angenehm das Zusammenleben in unserer Creative Suite. Nein, daran gezweifelt habe ich nicht. Aber es ist ja das was ich will, mit ihm zusammenleben. Nicht getrennt in anderen Städten, nicht getrennt in zwei Wohnungen.

2010 | 245-365

Wehmüdig bin ich schon, noch 4 Wochen. Kaum vorzustellen.

wieder zurück.

Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die Diskussion über das Haus kam nur minimal kurz auf und ich hab überhaupt nix dazu gesagt. Hab meine Schwester reden lassen, war auch besser so.

Natürlich sind dort meine Wurzeln, ich komme schon seit Jahren immer wieder gern dahin zurück und gehe auch immer wieder gern davon weg. Aber wenn das Haus irgendwann nicht mehr ist, wird sich daran wohl kaum was ändern.

Meine Dachkammer kam mir fremd vor und natürlich unbewohnt. Steril fast. Es fühlte sich eher wie eine Zeitreise an. So hatte ich auch vergessen, wie hart meine Matratze im Bett ist und wie laut die Straße vor der Tür.

Es war schön bei B.&M. in der Küche zu sitzen und über das Leben zu reden. Später dann noch eine kurze Weile bei K.&M. im Bermudadreieck zu sitzen. Alle mal wieder zu sehen. Nur H. hatte leider keine Zeit. Beim nächsten Mal.

[ goodbye Nordhessen ]

Bewusst sagte ich heute morgen zu Herrn K. „Komm lass uns nachhause fahren.“

Zu hause ist da wo, wo das Herz wohnt und das wohnt gerade in Bonn.

Ja fast sehnsüchtig habe ich auf den ersten Blick auf den Rhein gewartet. Und nicht nur mir ging es so. Beim ersten Anblick der grossen Binnenschiffe war es wieder da, das Fernweh.

Unser kleines rotes Auto hätte uns ruhig noch ein paar Kilometer fahren können, bis ans Ende der Welt. Aber erst mal kurz in der Creative Suite anhalten und ausruhen ist schon ok. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

Frau Mutter

[ wish you were here ]

heute hat Frau Mutter Geburtstag und ganz im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren, ist sie topfit und geniesst das sonnige Wetter. Davor die Jahre lag sie an ihrem Geburtstag ja immer im Krankenhaus, mal die Rückenwirbel, dann der Hörsturz.

Ich drück Ihr von Herzen beide Daumen, dass sie da so schnell nicht wieder hin muss.

Notiz an mich.

Eigentlich wollten Herr K. und ich am WE meinen letzten Kram aus Kassel holen, aber das hatten wir schon Anfang der Woche gecancelt, weil der Wetterdienst noch mal Schneechaos angekündigt hat. Deswegen fahre ich dies WE ohne Herrn K. und Tia nach Kassel um ein paar Wichtigkeiten zu holen und ein wenig Ordnung zu machen.

Hier nun meine kleine Liste der Dinge, die auf jeden Fall mit nach Bonn müssen, egal wie

– Papierkram

– Notebook

– Kamerazubehör + Stativ

– Klamotten+ Schuhe

– Hundezubehör

– 2 externe Festplatte

– kleines blaues Büchlein

to be continued.

Bin gespannt was ich alles transportiert bekomme. Zurück fahr ich nämlich mit dem Zug, falls die Bahn fährt 😉

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