Ich wollte schon längst mal wieder gebloggt haben, Bilder gezeigt haben, etc.
Aber dauernd ist irgendwas, denn ist Sommer. Oder sowas ähnliches. Ständig sind wir unterwegs. Wenn wir nicht unterwegs sind machen wir Fotos. Oder Herr K. Musik.
Gestern war tatsächlich seit Wochen der erste Sonntag, den wir nur vergammelt haben. Kaum zu glauben.
Außerdem haben wir die Wirtschaft angekurbelt ohne Ende. Ich hab jetzt Blitz für die Nikon, sowie ein Stativ und diverse Reflektorschirme (ebay sei Dank).
Herr K. hat in ein 17mm 1.7 Pancake für seine Olympus investiert und überhaupt hat er das wohl tollste Gerät der Welt angeschafft.
In letzter Zeit war alles etwas viel, wie immer im Sommer. Viel zu tun, viel Freizeitstress, viel Alltag.. etc.
So mussten wir uns schon Anfang der Woche vornehmen, dass wir das Wochenende nicht wieder so vollstopften mit irgendwelchen Terminen (Fotoshootings hier, BandSessions da, etc.) der Samstag sollte nur für uns sein.
Und wie es der Zufall wollte war der Wettergott auch sehr für uns. Die Sonne lachte. Spontan entschieden wir mal die nahegelegene Eifel zur erkunden, genauer gesagt den Stausee der Rurtalsperre.
Die Fahrt ging flott, das letzte Stück auf der Landstraße erinnerte doch sehr an den Weg zur Edertalsperre (der auch ein Stausee ist nach der Rurtalsperre, der 3. größte Deutschlands)
Es war niedrig Wasser am See und der Steinstrand, erinnert mit seinen skurrilen Formen sehr an Schweden. Die kleinen Halbinseln im See ebenso. Alles in allem war es ein sehr lohnender Ausflug, vorallem wenn man die ersten sehr touristisch ausgelegten Parkplätze nebst Restaurants und Shoppingbuden links liegen lässt.
Wir sind gar nicht so weit gelaufen von unserem Parkplatz aus, max. 3 km oder so und dann sind wir einen kleinen Trampelpfad geflogt, der uns hinaufführte auf einen wahnsinnig Ausblick über den See.
(Fotografiert hab ich diesmal mit Herr K.s neuer Knipse, der Olympus EP2. Was ein Schätzchen und für so eine Tour genau das richtige. Nicht so schwer wie meine Nikon Ausrüstung und trotzdem fehlte nichts.)
Die Dreharbeiten zum neuen Botany Bay Video “A Better Way” dauern an, aber es geht in grossen Stücken vorwärts.
Wir hätten nicht gedacht, dass dieses mini kleine StoryBoard so viel Arbeit machen würde. Aber es macht auch tierisch Spaß, zu sehen wie das Video langsam wächst, wie die Szenen sich ineinander schmiegen. Die Story langsam klarer wird.
Da ich nicht immer drehen muss, konnte ich letzten Sonntag auch ein paar Making of Szenen fotografisch festhalten, diese möchte ich Euch als kleinen Appetitanreger schon mal zeigen:
(Klick aufs kleine Bild -> grosses Bild )
Nächste Woche gibt es dann das Video in voller Länger zu bewundern..
PS:
Man kann der Band auch bei Facebook oder Twitter folgen,
dann ist man immer auf dem neuesten Stand
Es gibt Tage, da wird überhaupt kein Bild so wie ich es haben will.
Es gibt Tage, da kann ich mich nicht entscheiden welches ich nehmen möchte.
Es gibt Tage, da mach ich über 100 Bilder mit x verschiedenen Kameras und Objektiven.
Es gibt Tage, da mach ich keins.
Es gibt Tage, da schummel ich und lasse welche machen.
Es gibt Tage, da kann ich mich nicht zwischen Hoch- oder Querformat entscheiden.
Es gibt Tage, da kann ich mich auf Fotos nicht leiden.
Es gibt Tage, da fehlt die Zeit.
Und es gibt Tage, da mag ich einfach alle Bilder die aus meiner Kamera kommen.
Gestern hatten wir mal wieder ein feines Outdoorshooting in den Rheinauen. Mit D. und A., die beiden standen im Februar das erste Mal vor unseren Kameras.
Hier ein kleiner erster Vorgeschmack von gestern..
mehr wird sicherlich noch folgen. Es sind einige gute Bilder dabei und ich freu mich auf eine Wiederholung.
haben wir nicht vor knapp 4 Wochen uns sehnlichst den Sommer herbei gewünscht. Vor 4 Monaten haben wir noch gefroren. Jetzt ist er da und wie. Mit voller Wucht. Ich vermisse ein wenig meine gutisolierte Dachkammer in K. an der F., denn hier in unserer Dachwohnung in Bonn lässt es sich kaum aushalten. Auch das mobile Klimagerät schafft nur in einem Raum ein etwas “kühleres” Gefühl.
Wir schwitzen, Tia tigert ohne Ende durch die Wohnung auf der Suche nach einem kühlen Pätzchen. Es gäbe eins, im Bad, auf den Fliessen, aber so gross ist die Not dann wohl doch nicht, bevor sie in den von ihr am meist gehassten Raum flüchten muss.
Lieber liegt sie an der Wand hinterm Sofa. Oder ist da wo wir sind. Ich versuche morgens möglichst früh mit ihr rauszugehen und abends ziemlich spät. Aber trotzdem ist anstrengend für die Kleine. Und nicht nur für sie.
Ich will gar nicht so meckern über die Hitze, schliesslich find ich es super sich keine Gedanken darüber zu machen, ob man noch ne Jacke mitnehmen oder muss und man sogar abends noch mit Rock und Shirt einfach so vor die Tür gehen kann. Das es nach Sommer riecht, das man nach Feierabend ins Freibad eintauchen kann. Ich werde es geniessen so lang wie es geht, um mich im Winter daran erinnern zu können. Denn der wird bestimmt wieder kalt.
Ich bin sehr für südeuropäische Verhältnisse und mittags 2 Stunden Siesta machen
Gestern schickte mir Herr K. ein Link zu einem Blog von einem Fotografen, an sich nichts aussergewöhnliches..
Aber dieser hat ein ganz wunderbar grosses Herz. Ein Hunde-Herz.
Er hat einen Hund adoptiert, der wirklich furchtbar schlimmes erlebt hat und nun blind ist. Diese Geschichte solltet ihr am besten selbst lesen. Eine traurige Geschichte mit Happy End (und auch wirklich tollen Bildern )
1 km bin ich heute geschwommen (im Freibad, leider nicht im Meer), zwar nicht am Stück. Aber immerhin für völlig untrainiert finde ich das gar nicht so schlecht.
Und es hat so gut getan. Kein Knie was weh tat, der Rücken entspannte sich. Toll. Morgen gleich noch mal.
Ich bin auch eigentlich absolut kein Fan von Freibädern, in Kassel bin ich am liebsten am Bugasee und prutzel dann auch gern noch ein wenig in der Sonne. Aber das Freibad liegt quasi auf meinem täglichen Weg und ist daher besser als nix. Denn im Rhein darf man ja nicht schwimmen.