ich habe nur sehr wenige sehr gute Freunde,
und bis ich jemanden als Freund bezeichene muss viel passieren.
Die, die ich hab, würden für mich durchs Feuer gehen und ich für sie.
Auch wenn man sich mal wochenlang nicht meldet, so vergisst man den anderen doch nicht.
Eine dieser Freundin, ist wohl keine mehr. Letztes Jahr haben wir uns einmal gesehen und das auch eher zufällig, sie wollte sich dann noch mal melden, tat sie aber nicht. Wir wohnen in der gleichen Stadt, trotzdem hat man sich nach 14 Jahre nicht mehr zu sagen. Wir gingen durch dick und dünn, und plötzlich verschwand sie vom Erdboden. Das zufällige Treffen letztes Jahr in der Stadt kurz vor Weihnachten, zeigte mir, dass wir uns zwar doch noch was zu sagen haben, aber wirkliches Interesse bestand nicht mehr. Sie erzählte, dass sie kurz vorher mal hier und mal dort war und ich fragte mich, warum sie mich nicht angerufen hat, so wie früher und gesagt hätte “Hey K., wir gehen heuteabend da und da hin, willste mit.” Ich gehör nicht mehr dazu. Das ist schade, aber auch irgendwie ok.
Unsere Leben haben sich in unterschiedliche Richtung entwickelt und ich trauer nicht mehr hinterher.

Diese Gefühl kenne ich gut, ich habe mal ein Freunden beschlossen, dass ich (für mich) darauf verzichten kann sicher immer nur zum Geburtstag einzuladen, nachdem meine Einladung ausblieb wurde ich auch nicht mehr eingeladen..
Das ist irgendwie schade, aber auch irgendwie ok…
das doofe ist halt, wenn es so schleichend kommt. aber manchmal braucht es eben auch eine zeit dazwischen (die jahre dauern kann). nicht abschreiben, locker bleiben.